Die Stadt Freiburg und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald haben bereits Ende der 80er Jahre nach einer gemeinsamen Lösung für eine sichere und saubere Abfallentsorgung der Zukunft gesucht. 1993 wurde in einem Kooperationsvertrag die zukünftige gemeinsame Restabfallbeseitigung geregelt. Bis 2005 nutzte der Landkreis gemeinsam mit der Stadt Freiburg die Freiburger Deponie Eichelbuck, nach deren Verfüllung und Schließung im Jahr 2005 übernahm der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Beseitigung aller Restabfälle. Die Verpflichtung hierzu wurde der Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau mbH (GAB) übertragen.
Mit dem Bau und Betrieb einer Abfallbehandlungsanlage, der TREA-Breisgau (Thermische Restabfallbehandlungs- und -Energieverwertungs-Anlage) wurde die SOTEC GmbH beauftragt. Gebaut wurde die Anlage im Gewerbepark Breisgau. Die Aufgaben der GAB sind das operative Geschäft und die Öffentlichkeitsarbeit, die Erstellung eines Energieverwertungs-, Schlackeverwertungs- und Logistikkonzeptes, die Begleitung des Genehmigungsverfahrens und das Vertragscontrolling. Gesellschafter der GAB sind der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die Stadt Freiburg, die ASF GmbH, der Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg der beiden Landkreise Emmendingen und Ortenaukreis, sowie die Standortgemeinden Eschbach, Hartheim, Ballrechten-Dottingen, Bad Krozingen, Heitersheim und Neuenburg.
Seit 1.Juni 2005 liefert die Stadt Freiburg sämtliche Restabfälle zur TREA.