ASF Logo
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Hermann-Mitsch-Str. 26
79108 Freiburg
fon: +49(0)761 76707 - 430
fax: +49(0)761 76707 - 9302
info@abfallwirtschaft-freiburg.de

Abfallbilanz für 2017: Positives Zeugnis für Freiburg


Ende Juli veröffentlicht das Umweltministerium Baden-Württemberg die Abfallbilanz der kommunalen Kreislaufwirtschaft. In der Bilanz werden jedes Jahr die Abfallmengen aller Stadt- und Landkreise miteinander verglichen.
Beim Vergleich der Rest- und Sperrmüllmengen der kreisfreien Großstädte nimmt Freiburg  erneut einen Spitzenplatz ein:  Trotz gestiegener Einwohnerzahl konnte Freiburg seine Rest- und Sperrmüllmenge gegenüber dem Vorjahr von 109 kg auf 108 kg pro Einwohner senken und damit den besten Wert unter den kreisfreien Großstädten erzielen. Vergleicht man diese Angabe mit dem Landesdurchschnitt von 139 kg pro Einwohner, hinterlassen Freiburger/innen im Durchschnitt 22% weniger Rest- und Sperrmüll als der durchschnittliche Baden-Württemberger. Einen wesentlichen Einfluss  auf dieses Ergebnis hat das Freiburger Abfallgebührensystem, bei dem nach Haushaltsgröße und Restmüllmenge bezahlt und damit Abfallvermeidung belohnt wird. Ein weiterer Faktor ist die Tatsache, dass die Pflicht zur Abfallsortierung in Freiburg schon seit mehr als 30 Jahren besteht und in der Bevölkerung fest etabliert ist.  
Ein wichtiger Bestandteil des Freiburger Abfallwirtschaftskonzeptes ist die separate Erfassung und Verwertung von Bioabfällen. Die Freiburger Haushalte sammeln diese werthaltigen organischen Abfälle bereits seit 1997. Rund 15.467 Tonnen Bioabfälle wurden 2017 in der Bioabfallvergärungsanlage RETERRA angeliefert, wo sie energetisch genutzt und zu Kompost verarbeitet werden. Mit einer Pro-Kopf-Menge von 68 kg rangiert Freiburg damit ebenfalls auf dem ersten Tabellenplatz unter den kreisfreien Großstädten und sammelte pro Kopf 36 % mehr Bioabfall als der Landesdurchschnitt (50 kg). Die Zielvorgabe des Landes sieht vor, die Sammelmenge bis 2020 auf jährlich 60 kg pro Einwohner im Landesmittel zu steigern -  Freiburg erfüllt  dieses Ziel  bereits seit Jahren.
Mit insgesamt 19.066 Tonnen Altpapier sammelten die Freiburger/Innen 2017 pro Kopf 84 kg und somit rd. 9 % mehr als der Landesdurchschnitt.
Die Altglasmenge rangiert mit 6.452 Tonnen und 28  kg pro Einwohner ebenfalls rund 13% über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg.
In der Abfallbilanz sind auch die im gelben Sack erfassten Verpackungsabfälle enthalten. Dieses Material wird von der privaten Entsorgungswirtschaft eingesammelt und verwertet, doch nicht über die kommunale Abfallgebühr finanziert. 5.402 Tonnen machte das Gesamtgewicht der 2017 in Freiburg eingesammelten gelben Säcke aus, das entspricht 24 kg pro Einwohner. Der Landesdurchschnitt beträgt 31 kg pro Kopf und im Vergleich wird deutlich, dass die Freiburger Bevölkerung offenbar sparsamer im Gebrauch von Einwegverpackungen ist  als die Mehrzahl der Konsumenten im Ländle.
Ergänzend zur regelmäßigen Einsammlung der Abfälle stehen den Freiburger Haushalten die städtischen  Recyclinghöfe, ein  Netz von dezentralen Altglas- und Grünschnittcontainern und die  in allen Stadtteilen aufgestellten  Wertstoffinseln zur Verfügung. Hier können neben Altglas und Altkleidern auch Elektrokleingeräte und Metallschrott haushaltsnah abgegeben werden.  Diese dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten erleichtern den Bürgerinnen und Bürgern die Abfalltrennung und führen noch mehr verwertbaren Abfall in den Wertstoffkreislauf zurück.
Setzt man die nicht fürs Recycling geeigneten Abfälle  (Rest- und Sperrmüll) mit den Abfällen zur Verwertung (Bioabfall, Altpapier, Glas usw.) ins Verhältnis, erhält man die sogenannte Recyclingquote. Diese konnte mit 67% nahezu auf dem  überdurchschnittlichen Vorjahresniveau gehalten werden. Im Vergleich dazu liegt der Landesschnitt bei 51%. „Diese erfreuliche Entwicklung bestätigt die Wirksamkeit unseres Abfallwirtschaftskonzeptes und stellt gleichzeitig der Freiburger Bevölkerung ein sehr gutes Zeugnis aus: Note 1 im Abfallsortieren und in der Abfallvermeidung. Weiter so, Freiburg,“ ergänzt Umweltdezernentin Gerda Stuchlik nach Bekanntgabe der Ergebnisse. 

 

Service Center

Noch Fragen? Wir sind für Sie da:
Mo - Do 08.00 - 12.00 Uhr und
13.00 - 17.00 Uhr
Fr 08.00 - 12.00 Uhr und
13.00 - 15.30 Uhr

Telefon 0761 76707-430